Rudolf Kroth: Unterschied zwischen den Versionen

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Maler und Graphiker, Designer
Maler und Graphiker, Designer
==Lebensdaten==  
==Lebensdaten==  
(*29.12.1924 Frankfurt am Main † 02.03.2013 Kassel)
<nowiki>*</nowiki>29.12.1924 in Frankfurt am Main   -  † 02.03.2013 in Kassel


== Familie ==
== Familie ==
Eltern:            Georg Kroth und Maria Kroth, geb. Schäfer
Eltern:            Georg Kroth und Maria Kroth, geb. Schäfer


Geschwister:  einen älteren Bruder und eine jüngere Schwester
Geschwister:  ein älterer Bruder und eine jüngere Schwester


Schulbesuch: in Frankfurt am Main
Schulbesuch: in Frankfurt am Main
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==Werdegang==  
==Werdegang==  
1947-1948 Volontariat im Graphischen Büro der Stadt Frankfurt, unter Leitung des Graphikers Hans Leistikow (1892-1962)
1947-1948 Volontariat im Graphischen Büro der Stadt Frankfurt, unter Leitung des Graphikers <u>Hans Leistikow</u> (1892-1962);


Mitarbeit an der Visualisierung von Aufgaben des Stadtplanungsamtes, Ausarbeitung von Plakatentwürfen für die Städtischen Bühnen, Vorbereitung "Paulskirchenjahr" 1948, Ausgestaltung eines Kindergartens der AWO
Mitarbeit an der Visualisierung von Aufgaben des Stadtplanungsamtes, Ausarbeitung von Plakatentwürfen für die Städtischen Bühnen,  


anschließend: als Privatschüler von Hans Leistikow: Mitarbeit an Entwürfen für die Westendsynagoge in Frankfurt: Altar-Mosaike, Glasfenster, Ausmalung der Kuppel, Farbgebung der Räume
Vorbereitung "Paulskirchenjahr" 1948, Ausgestaltung eines Kindergartens der AWO


1948-53 Studium Werkkunstschule Kassel bei Hans Leistikow,
anschließend: als Privatschüler von Hans Leistikow: Mitarbeit an Entwürfen für die Westendsynagoge in Frankfurt: 


1953-64 freiberuflich in Kassel,  
Altar-Mosaike, Glasfenster, Ausmalung der Kuppel, Farbgebung der Räume
 
1948-1953 Studium: Freie und Angewandte Graphik (Natur, Schrift, Malerei, Kunst- und Kulturgeschichte) an der Staatlichen Werkakademie Kassel
 
(Hochschule für Bildende Künste) in Leistikows Klasse;
 
Hans Leistikow übernahm dort 1948 die Leitung der Graphikklasse mit Orientierung an Prinzipien des Bauhauses (Weimar, Dessau) durch die Lehrer der Werkakademie Kassel;
 
das Ideal der gemeinsamen Arbeit an realen Aufgaben von Lehrer und Schüler wurde von Hans Leistikow weitgehend verwirklicht
 
1952 Studienreise nach Italien (für drei Monate)
 
seit 1953 Lehraufträge für Schrift an der Werkakademie Kassel
 
1955 Lehrauftrag für Freie Graphik/Serigraphie an der Werkakademie Kassel
 
1953-1964 freiberuflich in Kassel
 
1955-1958 Titelgestaltung der Bibliothek Suhrkamp im Auftrag von Peter Suhrkamp
 
seit 1958 Mitglied im Deutschen Werkbund Hessen
 
1958-1968 freie Mitarbeit beim Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge: Beschriftungsentwürfe für deutsche Friedhöfe in Belgien, Dänemark,
 
England, Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien, den USA und Nordafrika
 
1964-1990 Lehrkraft an der Werkakademie Kassel
 
1980 Ernennung zum Professor im Kunsthochschulbereich (bis 1989)
 
seit 1990 künstlerische Arbeit im eigenen Atelier: Landschaftsmalerei im Stil der klassischen Moderne bis zur abstrakten Formgebung mit teilweise
 
seriellem Charakter; farbige und hell-dunkel bestimmte Zeichnungen sowie Drucke (Serigraphie) z. B. 
 
Kreidezeichnungen "Gefährliche Landschaften", Serie mit expressiven Anklängen durch Verarbeitung seiner Kriegserlebnisse (Grautöne auf Leinen)
== Ausstellungen ==
bereits als Schüler Beteiligung an Ausstellungen des Internationalen Verbandes für Städtebau, Wohnungswesen und Raumplanung 1950, 1952
 
Bauausstellung Constructa, 1951
 
Graphische Darstellung im Rahmen der Bundesgartenschau 1953
 
Tapetenkollektion "Neue Wohnung" der Marburger Tapetenfabrik
 
seit 1953 Beteiligung an Gruppenausstellungen in Kassel u. a. Städten


1964-89 Professor GH Kassel
==Literatur==  
==Literatur==  
Ausstellungskatalog ‘ein Plakat ist eine Fläche die ins Auge springt’, Plakate der Kasseler Schule, Frankfurt am Main 1979.
Ausstellungskatalog ‘ein Plakat ist eine Fläche die ins Auge springt’, Plakate der Kasseler Schule, Frankfurt am Main, 1979.
[[Kategorie: Deutschland]]
[[Kategorie: Deutschland]]
[[Kategorie: Design]]
[[Kategorie: Design]]

Aktuelle Version vom 9. November 2017, 11:45 Uhr

Maler und Graphiker, Designer

Lebensdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

*29.12.1924 in Frankfurt am Main - † 02.03.2013 in Kassel

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eltern: Georg Kroth und Maria Kroth, geb. Schäfer

Geschwister: ein älterer Bruder und eine jüngere Schwester

Schulbesuch: in Frankfurt am Main

1955 Heirat (Studienreferendarin Ursula, geb. Klüglein)

1957 Umzug nach Frankfurt am Main

*1963 Sohn Heinrich

seit 1966 mit der Familie wieder in Kassel

*1967 Tochter Johanna

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1947-1948 Volontariat im Graphischen Büro der Stadt Frankfurt, unter Leitung des Graphikers Hans Leistikow (1892-1962);

Mitarbeit an der Visualisierung von Aufgaben des Stadtplanungsamtes, Ausarbeitung von Plakatentwürfen für die Städtischen Bühnen,

Vorbereitung "Paulskirchenjahr" 1948, Ausgestaltung eines Kindergartens der AWO

anschließend: als Privatschüler von Hans Leistikow: Mitarbeit an Entwürfen für die Westendsynagoge in Frankfurt:

Altar-Mosaike, Glasfenster, Ausmalung der Kuppel, Farbgebung der Räume

1948-1953 Studium: Freie und Angewandte Graphik (Natur, Schrift, Malerei, Kunst- und Kulturgeschichte) an der Staatlichen Werkakademie Kassel

(Hochschule für Bildende Künste) in Leistikows Klasse;

Hans Leistikow übernahm dort 1948 die Leitung der Graphikklasse mit Orientierung an Prinzipien des Bauhauses (Weimar, Dessau) durch die Lehrer der Werkakademie Kassel;

das Ideal der gemeinsamen Arbeit an realen Aufgaben von Lehrer und Schüler wurde von Hans Leistikow weitgehend verwirklicht

1952 Studienreise nach Italien (für drei Monate)

seit 1953 Lehraufträge für Schrift an der Werkakademie Kassel

1955 Lehrauftrag für Freie Graphik/Serigraphie an der Werkakademie Kassel

1953-1964 freiberuflich in Kassel

1955-1958 Titelgestaltung der Bibliothek Suhrkamp im Auftrag von Peter Suhrkamp

seit 1958 Mitglied im Deutschen Werkbund Hessen

1958-1968 freie Mitarbeit beim Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge: Beschriftungsentwürfe für deutsche Friedhöfe in Belgien, Dänemark,

England, Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien, den USA und Nordafrika

1964-1990 Lehrkraft an der Werkakademie Kassel

1980 Ernennung zum Professor im Kunsthochschulbereich (bis 1989)

seit 1990 künstlerische Arbeit im eigenen Atelier: Landschaftsmalerei im Stil der klassischen Moderne bis zur abstrakten Formgebung mit teilweise

seriellem Charakter; farbige und hell-dunkel bestimmte Zeichnungen sowie Drucke (Serigraphie) z. B.

Kreidezeichnungen "Gefährliche Landschaften", Serie mit expressiven Anklängen durch Verarbeitung seiner Kriegserlebnisse (Grautöne auf Leinen)

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

bereits als Schüler Beteiligung an Ausstellungen des Internationalen Verbandes für Städtebau, Wohnungswesen und Raumplanung 1950, 1952

Bauausstellung Constructa, 1951

Graphische Darstellung im Rahmen der Bundesgartenschau 1953

Tapetenkollektion "Neue Wohnung" der Marburger Tapetenfabrik

seit 1953 Beteiligung an Gruppenausstellungen in Kassel u. a. Städten

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungskatalog ‘ein Plakat ist eine Fläche die ins Auge springt’, Plakate der Kasseler Schule, Frankfurt am Main, 1979.

Quelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prof. Dr. Rolf Sachsse, HBK Saar