Rudolf Kroth: Unterschied zwischen den Versionen

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Eltern:            Georg Kroth und Maria Kroth, geb. Schäfer
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Geschwister:  einen älteren Bruder und eine jüngere Schwester
Geschwister:  ein älterer Bruder und eine jüngere Schwester


Schulbesuch: in Frankfurt am Main
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           Drucke (Serigraphie) z. B. Kreidezeichnungen "Gefährliche Landschaften", Serie mit expressiven Anklängen durch
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           Verarbeitung seiner Kriegserlebnisse (Grautöne auf Leinen)
           Verarbeitung seiner Kriegserlebnisse (Grautöne auf Leinen)
== Ausstellungen ==
bereits als Schüler Beteiligung an Ausstellungen des Internationalen Verbandes für Städtebau, Wohnungswesen und Raumplanung 1950, 1952
Bauausstellung Constructa, 1951
Graphische Darstellung im Rahmen der Bundesgartenschau 1953
Tapetenkollektion "Neue Wohnung" der Marburger Tapetenfabrik
seit 1953 Beteiligung an Gruppenausstellungen in Kassel u. a. Städten


==Literatur==  
==Literatur==  

Version vom 6. November 2017, 16:01 Uhr

Maler und Graphiker, Designer

Lebensdaten

(*29.12.1924 Frankfurt am Main † 02.03.2013 Kassel)

Familie

Eltern: Georg Kroth und Maria Kroth, geb. Schäfer

Geschwister: ein älterer Bruder und eine jüngere Schwester

Schulbesuch: in Frankfurt am Main

1955 Heirat (Studienreferendarin Ursula, geb. Klüglein)

1957 Umzug nach Frankfurt am Main

*1963 Sohn Heinrich

seit 1966 mit der Familie wieder in Kassel

*1967 Tochter Johanna

Werdegang

1947-1948 Volontariat im Graphischen Büro der Stadt Frankfurt, unter Leitung des Graphikers Hans Leistikow (1892-1962)

         Mitarbeit an der Visualisierung von Aufgaben des Stadtplanungsamtes, Ausarbeitung von Plakatentwürfen für 
         die Städtischen Bühnen, Vorbereitung "Paulskirchenjahr" 1948, Ausgestaltung eines Kindergartens der AWO

anschließend: als Privatschüler von Hans Leistikow: Mitarbeit an Entwürfen für die Westendsynagoge in Frankfurt:

             Altar-Mosaike, Glasfenster, Ausmalung der Kuppel, Farbgebung der Räume

1948-1953 Studium: Freie und Angewandte Graphik (Natur, Schrift, Malerei, Kunst- und Kulturgeschichte) an der Staatlichen

         Werkakademie Kassel (Hochschule für Bildende Künste in Leistikows Klasse, Leistikow übernahm dort 1948 die Leitung
         der Graphikklasse mit Orientierung an Prinzipien des Bauhauses (Weimar, Dessau)durch die Lehrer der Werkakademie
         Kassel; das Ideal der gemeinsamen Arbeit an realen Aufgaben von Lehrer und Schüler wurde von Hans Leistikow
         weitgehend verwirklicht
    1952 Studienreise nach Italien (für drei Monate)

seit 1953 Lehraufträge für Schrift an der Werkakademie Kassel

    1955 Lehrauftrag für Freie Graphik/Serigraphie an der Werkakademie Kassel

1953-1964 freiberuflich in Kassel 1955-1958 Titelgestaltung der Bibliothek Suhrkamp im Auftrag von Peter Suhrkamp seit 1958 Mitglied im Deutschen Werkbund Hessen 1958-1968 freie Mitarbeit beim Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge: Beschriftungsentwürfe für deutsche Friedhöfe in

         Belgien, Dänemark, England, Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien, den USA und Nordafrika

1964-1990 Lehrkraft an der Werkakademie Kassel

    1980 Ernennung zum Professor im Kunsthochschulbereich (bis 1989)

seit 1990 künstlerische Arbeit im eigenen Atelier: Landschaftsmalerei im Stil der klassischen Moderne bis zur

         abstrakten Formgebung mit teilweise seriellem Charakter; farbige und hell-dunkel bestimmte Zeichnungen sowie 
         Drucke (Serigraphie) z. B. Kreidezeichnungen "Gefährliche Landschaften", Serie mit expressiven Anklängen durch
         Verarbeitung seiner Kriegserlebnisse (Grautöne auf Leinen)

Ausstellungen

bereits als Schüler Beteiligung an Ausstellungen des Internationalen Verbandes für Städtebau, Wohnungswesen und Raumplanung 1950, 1952

Bauausstellung Constructa, 1951

Graphische Darstellung im Rahmen der Bundesgartenschau 1953

Tapetenkollektion "Neue Wohnung" der Marburger Tapetenfabrik

seit 1953 Beteiligung an Gruppenausstellungen in Kassel u. a. Städten

Literatur

Ausstellungskatalog ‘ein Plakat ist eine Fläche die ins Auge springt’, Plakate der Kasseler Schule, Frankfurt am Main 1979.

Quelle

Prof. Dr. Rolf Sachsse, HBK Saar