Dimitri Jermakow

Aus FotografenWiki
Version vom 9. Dezember 2023, 17:54 Uhr von Walter.mueller (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Fotograf == Lebensdaten == Geb. um 1845/48 in Tiflis/Georgien, gest. um 1915/17 ebd. == Werdegang == „Dimitri Jermakow absolvierte eine Ausbildung an der Militärschule für Topographie. 1870 machte er mehrere Aufnahmen von georgischen Baudenkmälern, die er rückseitig mit »Kunstphotograph seiner Hoheit des Schah von Persien« signierte. Im selben Jahr eröffnete Jermakow ein photographisches Studio in Tiflis. Zwischen 1870 und 1915 bereiste er Pe…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu:Navigation, Suche

Fotograf

Lebensdaten

Geb. um 1845/48 in Tiflis/Georgien, gest. um 1915/17 ebd.

Werdegang

„Dimitri Jermakow absolvierte eine Ausbildung an der Militärschule für Topographie.

1870 machte er mehrere Aufnahmen von georgischen Baudenkmälern, die er rückseitig mit »Kunstphotograph seiner Hoheit des Schah von Persien« signierte. Im selben Jahr eröffnete Jermakow ein photographisches Studio in Tiflis.

Zwischen 1870 und 1915 bereiste er Persien, die Südküste der Krim, Zentralasien und den nördlichen Kaukasus.

Jermakow arbeitete an neuen Verfahren zur Herstellung von Kollodiumplatten und machte Entwürfe für ein mobiles Labor. 1874 wurde er von der Französischen Photographischen Gesellschaft ausgezeichnet.

Während des Russisch-Türkischen Krieges, in den Jahren zwischen 1877 und 1878, war Jermakow als Photograph in der Feldpostabteilung des Generalstabs der Kaukasus-Armee tätig. 1883 wurde er zum Kunstphotographen der Archäologischen Gesellschaft Moskaus ernannt.

Im Auftrag des französischen Orientalisten Jean Mourier machte er 1884 Aufnahmen von Wandgemälden verschiedener Kirchen. 1889 gab er sein »Historisches Photoalbum Georgiens« heraus.

Insgesamt stellte Jermakow während seiner Schaffenszeit 127 Alben zusammen.

Heute befindet sich ein großer Teil seiner Arbeiten und Ausrüstung im Historischen Museum Georgiens.“ [1]

Quelle

  1. Zitiert aus: Photographie des 20. Jahrhunderts Museum Ludwig, Köln, MTB, Benedikt Taschen Verlag, Köln, 1996, ISBN 3-8228-8818-4