Robert Hahn

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Fotograf

Lebensdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berlin - fotografisch tätig von vor 1886 bis um 1890


Magdeburg – fotografisch tätig von 1892 bis 1900


Werdegang, Arbeitsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Magdeburger Atelier-Standort war:


- 1892 bis 1900 Breite Weg 213 (Eingang Oranienstr.)


Robert Hahn war Portraitmaler und Fotograf. In seiner Eröffnungsanzeige vom Oktober 1892 teilte er mit, dass er das Atelier von A. Ludwig am Standort Breite Weg 213 in Magdeburg erworben hat. Er informierte auch darüber, dass er durch langjährige Erfahrungen als rechte Hand des Chefs des feinsten und größten Ateliers in Berlin sich in der Lage sieht, den höchsten Anforderungen der Fotografie gerecht zu werden.

(Nach Recherchen im Berliner Adressbuch könnte es sich bei dem Unternehmen um das Atelier „F. Trübiger, Leipzigerstr. 40“ handeln. Bis 1889 geführt unter dem Namen „Trübiger & Hahn“, ab1890 nur noch unter „Trübinger“. Ein R. Hahn ist auch vor 1891 in den Adressbüchern als Fotograf aufgeführt. So z.B. 1890 unter der Wohnanschrift SO Mariannenstr. 31/32.)

Ab 1892 ist er auf jeden Fall in Magdeburg wohnhaft und hat wohl überwiegend selbst fotografiert.

1896 veröffentlichte Rob. Hahn ein neues Preisverzeichnis seiner angebotenen Produkte und Leistungen.

Visitenkarten Cabinetportraits
- 1 Stück Mk. 6.-
6 Stück Mk. 5.- 6 Stück Mk. 16.-
12 Stück Mk. 8.- 12 Stück Mk. 24.-
Gruppen-Doppelbilder 2 Mk mehr Gruppen und Köpfe 3 Mk. mehr
Markartportraits (Promenade) Bondoirportraits
1 Stück Mk. 9.- 1 Stück Mk. 12.-
6 Stück Mk. 24.- 6 Stück Mk 30.-
12 Stück Mk. 36.- 12 Stück Mk. 45.-
Größere Formate laut Muster von 18 Mk. bis 100 Mk.


Reproduktionen und farbig übermalte Bilder in jeder Größe nach Uebereinkunft. Platinbilder, plastisch und Kupferstichen gleich 20 pSt. Höher.

Portraits in Oel und Pastell nach gegebenen Bildern und nach dem Leben in hervorragender Ausführung.


Hahn wurde für seine fotografischen Leistungen mehrfach geehrt und 1890 in Eisenach, 1894 in Frankfurt /M, 1895 in Görlitz, 1898 in Magdeburg sowie 1899 in Baden Baden mit einem Ehrenpreis (goldene Medaille) für seine eingereichten Footos ausgezeichnet.

Nachfolger von Robert Hahn am Atelierstandort Breite Weg 213 ist 1900/1901 der Fotograf Bruno Michaelis. Wo R. Hahn nach 1900 als Fotograf tätig war, dazu konnte kein Hinweis gefunden werden.

Ob eine verwandtschaftliche Verbindung zwischen Robert Hahn und dem Fotografen Alfred Hahn besteht, konnte nicht festgestellt werden.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Text


Bestand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelne CdV- / Kabinettfotos, R. Dressler


Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Eigene Dokumentation „Photographische Spurensuche“ 1839 bis um 1950, mit Anzeigen und Fotos, Reinhard Dressler, Schönebeck/E.

- Archivalien aus dem Stadtarchiv Magdeburg

- Adressbücher Berlin